Südtirol-Velotour


Einleitung

 

Prolog

25. Mai 30 km
Samaden - Zernez
 

1. Tag

26. Mai 80 km
Zernez - Ofenpass - Schluderns
 

2. Tag

27. Mai 73 km
Schluderns - Meran - Lana
 

3. Tag

28. Mai 87 km
Lana - Trento
 

4. Tag

29. Mai 92 km
Trento - Verona
 

5. Tag

30. Mai
Verona
 

Epilog

31. Mai
Zugreise nach Hause
 
 

Alle Bilder

5. Tag

Verona

Am nächsten Tag regnet es in Strömen. Da wir aber nicht vorhaben, an diesem Tag aufs Velo zu sitzen, Veronastört uns das nicht so sehr. Wir beschliessen uns zuerst um die Bahntickets zu kümmern und spazieren zum Bahnhof. Das ist eine kleine Geduldsprobe, Veronadas Einsparen von Bahnpersonal scheint unterdessen eine europaweite Unsitte zu sein. Nachher machen wir uns zu Fuss auf die Besichtigung der Altstadt. Eindrücklich das Castelvecchio mit der Ponte Scaliero. Auf dem Balkon des "Hauses der Julia" posieren sich im Minutentakt Paare aus Japan, Afrika oder von wo auch immer. Jetzt, da kein Konzert läuft, können wir auch das Theater auch von innen besichtigen. Gewaltig, was da vor bald 2000 Jahren gebaut wurde.
VeronaDann beschliessen wir, die Erkundigung mit dem Bus fortzusetzen. Prompt erwischen wir den falschen Bus und kommen so zu einer Rundfahrt durch die Aussenquartiere. Die sind allerdings nicht so schmuck, wie die Altstadt, dafür sind Kaffee und Wein billiger.
Das Wetter ist unterdessen wieder besser geworden, also gehen wir nochmals zu Fuss, entlang des Etsch's durch die Altstatdt. Es gäbe noch viel zu entdecken.
Abends ein gutes Essen im Ristorante Memphis di Molinario in der Nähe des Hotels.

6. Tag

Rückreise

Verona

Nun gehts also wieder nach Hause, bei der Porta Nueva ein letzter Blick Richtung Altstatdt. Dann besteigen wir den Zug Richtung Mailand. Erst im Nachhinein haben wir entdeckt, dass es auch einen direkten Zug nach Zürich gegeben hätte. Zügig gehts durch die Poebene und bald ist auch Milano erreicht. Dort gibt es auch gleich einen Anschlusszug Richtung Norden. Im Speisewagen teures, fades, italienisches Bier.
Rasch nähern wir uns den frischverschneiten Alpen. Dann in Bellinzona die Durchsage, dass wir in Biasca auf Busse umsteigen müssten. Niemand weiss warum, es kursiert ein Gerücht über einen Waldbrand. Ich kann es mir kaum vorstellen, es hat ja eben erst noch geregnet. Kurz vor Biasca dann Entwarnung, der Zug fährt durch. Zwischen den Gleisen bei den Kehrtunnels bei Faido sehen wir es dann doch, Feuerwehr, Hubschrauber und brennendes Gestrüpp.
In Airolo werden dann noch die mit den Bussen transportierten Passagiere der vorherigen Züge aufgenommen. Zum Glück haben wir schon einen Sitzplatz, denn selbst Stehplätze werden knapp. Die Leute haben in ihren Sommerkleidern teilweise fast zwei Stunden in der alpinen Kälte ausgehalten. Mit etwa zwei Stunden Verspätung kommen wir schliesslich zu Hause an.
Erst am nächsten Tag erfahren wir dann, dass auch die Gotthardautobahn wegen eines Felssturzes seit diesem Tag gesperrt war.



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